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Schlafplatzuntersuchung

Warum ist das wichtig?

Wenn am Schlafplatz etwas nicht in Ordnung ist, wirkt dies lange und intensiv auf den Menschen ein. Bei bestehenden Gebäuden wird deshalb darauf geachtet, dass der Schlafplatz so gestaltet wird, dass die Nacht zu einem Kurzurlaub für den menschlichen Organismus werden kann.

In der Schlafphase ist der Körper am empfindlichsten. An einem ungestörten Schlafplatz werden die Widerstandskräfte durch umweltbedingten Stress nicht beansprucht. Der Körper kann sich erholen. Der Schlaf soll so einem Kurzurlaub gleichen.

An vielen Schlafplätzen können vermeidbare Belastungen gemessen werden, die über den Computerarbeitsplatznormen liegen und die vergleichbar mit Intensität unter Überlandleitungen sind.

Elektrische Vorgänge sind an den Abläufen im Organismus wesentlich beteiligt und damit natürliche Erscheinungen im menschlichen Körper. 
Diese können durch äußere elektrische Einwirkung gestört werden. Die Nervenbahnen können als digitale Übertragungskanäle angesehen werden. Da die Mobilfunkstrahlung in Form von Impulsen abgesendet wird, entsteht ein getaktetes Signal ähnlich wie bei einem Stroboskop Licht. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Pulsation auf Gehirnströme, das Blutbild und auch auf Nerven-, Immun- sowie Hormonabläufe einwirkt.

Deshalb ist es auch sinnvoll die Untersuchung auf andere Hauptaufenthaltsaufenthalte wie den Arbeitsplatz oder zu Hause auszudehnen.

Was wird gemessen?


  • Elektrische Wechselfelder: Ursache sind z. B.: Wechselspannung in Leitungen der elektrischen Hausinstallation, Kabeln, elektrischen Geräten, Freileitungen, usw. Oft sind diese Felder auch im Standby-Zustand oder ausgeschalteten Zustand vorhanden.
  • Magnetische Wechselfelder: Ursachen für diese Feldart sind z. B.: Leitungen der elektrischen Hausinstallation; elektrische Geräte, Trafos, Versorgungsleitungen des Energieversorgers (Erdkabel in der Straße oder Hochspannungsleitung); Bahnstromversorgung, elektrische Fehlströme auf metallenen Heizungs-, Gas- und Wasserrohren
  • Hochfrequente elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz): Sender wie Rundfunk, TV, Mobilfunk, Schnurlostelefone, WLAN, Radar, Militär, Babyphone, Geräte usw. Mittels HF-Spektrumanalyse können die einzelnen Funkdienste differenziert ermittelt werden. 
  • Elektrische Gleichfelder: Elektrostatische Aufladung kann durch Bildschirmen, Oberflächen, synthetischen Materialien hervorgerufen werden.
  • Magnetische Gleichfelder - finden sich vor allem an Orten mit hohem Metallvorkommen. 

Wie ist die Vorgehensweise?

Magnetische Wechselfelder weisen oft starke zeitliche Schwankungen auf. Ursache hierfür sind die unterschiedlichen Stromstärken je nachdem welche Geräte, Verbraucher, Leitungen gerade wie viel Strom führen. Deshalb ist es sinnvoll Langzeitaufzeichnungen über mehrere Tage zu machen. Der Magnetfeldlogger wird vom Kunden nach einer Messzeit von zwei bis drei Tagen zurückgeschickt.
Es wird an mehreren Punkten gleichzeitig gemessen, um die Bereiche zu ermitteln, die schwächer oder stärker belastet sind.
Bei den elektrischen Wechselfeldern reicht es aus aktuellen Wert zu messen, da diese Felder zeitlich nicht so stark schwanken.
Es werden die Felder vom Bahnstrom und elektrischer Energieversorgung (Hausinstallation, Hochspannungsleitungen, Erdkabel) bei der Messung anhand der Frequenz unterschieden.

Bei der Messung der hochfrequente elektromagnetische Felder (Hochfrequenz) wird zunächst der Ist-Zustand ermittelt. Anschließend erfolgt eine Hochrechnung der Summenpegel auf maximale Auslastung der Mobilfunk - Sendeanlagen. Der umfassende Überblick über die Funkdienste ist Basis für sinnvolle und Erfolg versprechende Reduzierungsempfehlungen. Mehr erfahren...

Zur Auffindung von elektrostatisch auffälligen Materialien wird die Oberflächenspannung und die Entladezeit gemessen.

Die magnetischen Gleichfelder werden über die statisch magnetische Flussdichte und die Kompassabweichung ermittelt.

Was ist zu beachten?

Es sollte auf keinen Fall einfach prophylaktisch ein Netzabkoppler eingebaut werden. Vor einem Einbau ist immer die messtechnische Überprüfung wichtig.  Belastungen können zumeist ohne eine fachkundige Messung nicht ausreichend reduziert werden oder werden sogar durch den Einbau verstärkt. 

Die Feldeinflüsse können auch durch z. B. unsachgemäß angebrachten Abschirmungen erhöht werden.